NeuLeserbrief / Lettre de lecteur |
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Herr Brülhart verdreht die Dinge diesmal etwas gar kühn. Deshalb sollen seine abenteuerlichen Ausführungen für einmal nicht einfach so stehen gelassen werden. Der Wohlstand der Schweiz als ressourcenschwachen Kleinstaats rührt daher, dass sie 50 Prozent ihrer Einkünfte mit Exporten von Produkten und Dienstleistungen ins Ausland verdient. Es ist die Fähigkeit, kleine bis ganz grosse starke Exportunternehmen zu haben und anzuziehen, die es uns erlaubt, neben den Sozialversicherungen (so bezahlt die öffentliche Hand nach wie vor ca. 50 Prozent der gesamten Gesundheitskosten) auch geschützte Bereiche wie etwa die Landwirtschaft, die Energieproduktion und -versorgung sowie die Kultur zu unterhalten. Alleine auf den Binnensektor abgestellt, könnten wir nie und nimmer unsere ausgebauten staatlichen Leistungen bezahlen. Die Steuereinnahmen kommen dabei in überdurchschnittlichem Masse von den Gutverdienenden und den erfolgreichen Unternehmen. Damit dieses Steuersubstrat erhalten bleibt, ist ein attraktiver Wirtschaftsstandort mit liberalen Rahmenbedingungen und unter anderem vernünftig tiefen Steuern nötig. Die Schweiz steht hier im Wettbewerb mit anderen Ländern. Damit unser Staat alle seine aktuellen Leistungen auch in Zukunft erbringen kann, braucht er weiterhin eine konkurrenzfähige Wirtschaft. Diese Konkurrenzfähigkeit misst sich aber alleine am Weltmarkt - ob einem das passt oder nicht. Bevor man ausgibt, muss man einnehmen - das ist seit Adam und Eva so. Heute und in Zukunft gilt: Gerade wer wie Herr Brülhart Geld vom Staat fordert für die weniger konkurrenzfähigen Bereiche unserer Gesellschaft, sollte nicht in unsachlicher Manier die Erfolgsfaktoren unserer Schweizer Volkswirtschaft attackieren. Auch wenn es zurzeit in Mode ist: Es wäre töricht zu meinen, wir könnten die Quellen unseres Wohlstandes nach Belieben «melken». Sonst bleibt dann irgendwann mal nichts mehr zum Verteilen. Wie Staaten sich überfordern, weil sie - sogar bei hohen Steuersätzen - zuviel ausgeben, kann man zurzeit in Europa und den USA zur Genüge beobachten. Und ja: Die UBS-Rettung war einerseits wohl unumgehbar, um weiteren Schaden abzuwenden, und hat andererseits bislang noch zu keinem effektiven Verlust geführt.
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Jahresbericht / Rapport du Président |
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Medienspiegel / Reflets de la presse |
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Delegiertenversammlung PLRF / Assemblée des délégués PLRF |
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GV fand am 14.04 statt - l'AG a eu lieu le 14.04 |
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